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Was bedeutet es, wenn ein Zeitkonto ausfinanziert ist?

Eine Freistellung und Entnahme aus dem Wertguthaben erfolgt monatlich mit mindestens 70% bzw. maximal 130% des monatlichen Durchschnittsgehaltes der letzten zwölf Monate. Ein Zeitwertkonto ist dann ausfinanziert, wenn die Freistellung (130%) und somit der vollständige Verbrauch des Wertguthabens bis zum voraussichtlichen Ende der Beschäftigung mit dem Renteneintritt gerade noch möglich ist. Weiteres Wertguthaben darf dann nicht mehr angespart werden, da hier die zweckentsprechende Verwendung in einer Freistellung nicht mehr möglich ist. Sobald bekannt ist, dass das Arbeitsverhältnis beendet wird, ist zu prüfen, ob die Bedingung erfüllt ist. Dies wird in der Regel der Fall sein, weswegen weitere Einbringungen dann unzulässig sind.